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Dieter Nohlen – Curriculum Vitae

Geboren am 6. November 1939 in Oberhausen/Rheinland als jüngster von drei Söhnen des Kaufmannes Otto Nohlen und seiner Ehefrau Wilhelmine, geb. Brahm.

Wohnhaft in Oberhausen-Holten (1939–1943, 1945–1960), Witzenhausen bei Kassel (1943-1945), Heidelberg (1961–1966, 1968–1969), Montpellier/Frankreich (1961), Mannheim (1966–1968), Santiago de Chile (1970–1971), seit 1972 Heidelberg.

Verheiratet seit 1976 mit Andrea Ebbecke-Nohlen, geb. Ebbecke; davor mit Raunhild Nohlen, geb. Wagner (von 1961 bis zu deren Tod 1972).

Kinder: Anja (*1961), Meike (*1967), Laura (*1980), Nicolas (*1981).

Schulbildung

1946–1950 Volksschule in Oberhausen-Holten
1950–1960 Städtisches Neusprachliches Gymnasium in Oberhausen-Sterkrade
1960 Reifeprüfung

Hochschulbildung

1960–1966 Studium der Politischen Wissenschaft, Geschichte, Romanistik, Philosophie und Pädagogik in Köln (1960), Heidelberg (1961, 1962–1966), Montpellier (1961/62). Forschungsaufenthalt in Madrid 1965.
1963 Schulpraktikum an der Volksschule in Oberhausen-Holten
1963 Philosophikum
1967 Promotion zum Dr. phil. an der Philosophischen Fakultät der Universität Heidelberg. Referenten: Dolf Sternberger und Werner Conze; Thema der Dissertation: „Monarchischer Parlamentarismus und parlamentarische Regierung im Spanien des 19. Jahrhunderts“
1973 Habilitation am Fachbereich Sozial- und Verhaltenswissenschaften, Pädagogik der Universität Tübingen. Referent: Klaus von Beyme; Thema der Habilitationsschrift: „Chile – Das sozialistische Experiment“

Akademische Laufbahn

1964–1967 Wissenschaftliche Hilfskraft am Institut für Politische Wissenschaft der Universität Heidelberg
1967–1978 Leiter der Forschungsgruppe „Wahl der Parlamente“
1967–1969 Lehrbeauftragter für Politische Wissenschaft am Institut für Politische Wissenschaft und am Dolmetscher-Institut der Universität Heidelberg
1969–1972 Leiter des DFG-Forschungsprojekts „Parlamentarische Wahlsysteme – Außereuropa“
1969–1972 Repräsentant der Konrad-Adenauer-Stiftung in Santiago de Chile
1971 Lehrtätigkeit an der Facultad Latinoamericana de Ciencias Sociales (FLASCO) für Postgraduierte in Santiago de Chile
1972–1974 Habilitationsstipendiat der Deutschen Forschungsgemeinschaft
seit 1974 Professor für Politische Wissenschaft an der Universität Heidelberg (seit 2005 im Ruhestand)
1989/90 Gastprofessor im Doktorandenprogramm des Instituto Fundación Ortega y Gasset, Madrid
1990 Ruf auf die C4-Professur für Politik Lateinamerikas der Universität Tübingen (abgelehnt)
2005 Eintritt in den Ruhestand
seit 2005 Gastprofessuren in Spanien und Lateinamerika

Funktionen und Mitgliedschaften

1978–1979 Direktor des Instituts für Politische Wissenschaft an der Universität Heidelberg
1979–1982, 1998–2000 Stellv. Direktor des Instituts für Politische Wissenschaft an der Universität Heidelberg
1980/81 Prodekan der Philosophisch-Historischen Fakultät der Universität Heidelberg
1989/90 Berater des Chef de Mission der Observation Mission of the United Nations for the Verifications of the Elections in Nicaragua (ONUVEN)
1990–1995 Mitglied des Gutachterausschusses des DAAD für „Deutsche nach Übersee“
1990–1992 Dekan der Philosophisch-Historischen Fakultät der Universität Heidelberg
1991–1994 Mitglied des Executive Board des Comparative Representation and Electoral Systems Research Committee of the International Political Science Association; 1992–1994: Vicepresident
1993–1999 Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats des Forschungsmagazins „Ruperto Carola“ der Universität Heidelberg
seit 1994 Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats für Wissenschaftliche Weiterbildung an der Universität Heidelberg
2001–2002 Mitbegründer und erster Wissenschaftlicher Direktor der Universität Heidelberg im Heidelberg Center für Lateinamerika in Santiago de Chile

Auszeichnungen

1991 Max-Planck-Forschungspreis für international herausragende Forschung zusammen mit Sonia Picado Sotela (Exekutivdirektorin des Interamerikanischen Instituts für Menschenrechte [IIDH] mit Sitz in San José/Costa Rica; 1993 Trägerin des UN- Menschenrechtspreises; seit 1994 Botschafterin Costa Ricas in den USA)
1995 Sonderpreis „Das Politische Buch“ der Friedrich-Ebert-Stiftung, zusammen mit Franz Nuscheler für das Handbuch der Dritten Welt, 3. Auflage
2000 Augsburger Universitätspreis für Spanien- und Lateinamerikastudien der Universität Augsburg und der Albert-Leimer-Stiftung.
2000 „Outstanding Academic Book of the Year“, des US-amerikanischen Library Journal Choice
2005 Universitätsmedaille der Universität Heidelberg für die Verdienste um die Gründung des Heidelberg Centers für Lateinamerika in Santiago de Chile
2005 Diplôme h.c. für Wahladministration der Université Panthéon II de Paris
2009 Profesor Honorario (Honorable Professor) der Universidad Andina Simón Bolívar, Sede Ecuador, Quito
2010 Doktor h.c. der Pontifícia Universidad Católica del Perú, Lima
Doktor h.c. der Universidad de Buenos Aires